Domaine de la Cadette


2004 hatte es Jeannot Montanet satt, nicht selbst über seine Trauben bestimmen zu können. Er legte sein Amt als Präsident der Kooperative von Vézelay nieder und gründete die „Domaine de la Cadette“. Befreit bewirtschaftet er seither (ab 2011 mit Sohn Valentin) die etwa 20 Hektar des Familienbetriebs. Dem Burgunder Trend hin zu mehr Luxus hat er sich immer wiedersetzt, nicht aus Ideologie, sondern weil es seiner offenen Persönlichkeit entspricht. Er und sein Sohn setzen auf ehrliche, direkte, bekömmliche Weine mit starkem Ausdruck des Terroirs und der Frucht, die Einfachheit mit Eleganz und Klarheit paaren. Im Weinberg setzt naturnaher Anbau klare Regeln und im Keller gibt es keine Zusatzstoffe oder önologische Eingriffe. In verschiedenen Situationen kann es zu minimalstem Einsatz von Schwefel kommen, sollte die Situation es verlangen. Auch in dieser Frage gibt es keine Ideologie, sondern nur Offenheit und Ehrlichkeit.